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WIE MAN: Häufige Missverständnisse über Computernetze - 2019

Es gibt keinen Mangel an Leuten, die Ratschläge anbieten, um andere über Computernetze zu unterrichten. Aus irgendeinem Grund werden bestimmte Tatsachen über das Networking jedoch missverstanden, was zu Verwirrung und schlechten Annahmen führt. Dieser Artikel beschreibt einige dieser häufig vorkommenden Missverständnisse.

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TRUE: Computernetze sind auch ohne Internetzugang hilfreich

Einige Leute gehen davon aus, dass Netzwerke nur für diejenigen sinnvoll sind, die einen Internetdienst haben. Das Anschließen einer Internetverbindung ist zwar in vielen Heimnetzwerken Standard, ist jedoch nicht erforderlich. Heimnetzwerke unterstützen das Teilen von Dateien und Druckern, das Streamen von Musik oder Videos oder sogar das Spielen zwischen Geräten im Haus, alles ohne Internetzugang. (Offensichtlich erhöht die Möglichkeit, online zu gehen, nur die Fähigkeiten eines Netzwerks und wird für viele Familien immer mehr zu einer Notwendigkeit.)

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FALSCH: WLAN ist die einzige Art von drahtlosem Netzwerk

Die Begriffe "drahtloses Netzwerk" und "Wi-Fi-Netzwerk" werden manchmal austauschbar verwendet. Alle Wi-Fi-Netzwerke sind drahtlos. Drahtlos umfasst jedoch auch Arten von Netzwerken, die mit anderen Technologien wie Bluetooth aufgebaut wurden. Wi-Fi ist nach wie vor die beliebteste Wahl für Heimnetzwerke, während Mobiltelefone und andere mobile Geräte auch Bluetooth, LTE oder andere unterstützen.

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FALSE: Netzwerke übertragen Dateien mit ihren festgelegten Bandbreiten

Es ist logisch anzunehmen, dass eine Wi-Fi-Verbindung mit einer Geschwindigkeit von 54 Megabit pro Sekunde (Mbps) eine Datei mit einer Größe von 54 Megabit in einer Sekunde übertragen kann. In der Praxis funktionieren die meisten Arten von Netzwerkverbindungen, einschließlich Wi-Fi und Ethernet, nicht in der Nähe ihrer Nennbandbreitennummern.

Neben den Dateidaten selbst müssen Netzwerke auch Funktionen wie Steuermeldungen, Paketüberschriften und gelegentliche Datenübertragungen unterstützen, die jeweils erhebliche Bandbreite beanspruchen können. Wi-Fi unterstützt auch eine Funktion namens "Dynamic Rate Scaling", mit der die Verbindungsgeschwindigkeit in einigen Situationen automatisch auf 50%, 25% oder sogar darunter reduziert wird. Aus diesen Gründen übertragen 54-Mbps-Wi-Fi-Verbindungen normalerweise Dateidaten mit Raten, die näher an 10 Mbps liegen. Bei ähnlichen Datenübertragungen in Ethernet-Netzwerken werden auch maximal 50% des Maximums erreicht.

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TRUE: Personen können online anhand ihrer IP-Adresse verfolgt werden

Obwohl einem Gerät einer Person theoretisch eine beliebige öffentliche IP-Adresse (Internet Protocol) zugewiesen werden kann, werden die Systeme, die zur Zuweisung von IP-Adressen im Internet verwendet werden, bis zu einem gewissen Grad an den geografischen Standort gebunden. Internet Service Provider (ISPs) beziehen Blöcke öffentlicher IP-Adressen von einer Internet-Kontrollinstanz (der Internet Assigned Numbers Authority - IANA) und versorgen ihre Kunden mit Adressen aus diesen Pools. Kunden eines Internetdienstanbieters in einer Stadt beispielsweise teilen sich in der Regel einen Adresspool mit fortlaufenden Nummern.

Darüber hinaus führen ISP-Server detaillierte Protokolldatensätze ihrer IP-Adresszuweisungen, die einzelnen Kundenkonten zugeordnet sind. Als die Motion Picture Association of America in den vergangenen Jahren weitreichende rechtliche Schritte gegen Peer-to-Peer-Dateiaustausch im Internet einleitete, erhielten sie diese Aufzeichnungen von ISPs und waren in der Lage, Eigenheimbesitzer wegen spezifischer Verstöße aufgrund der IP-Adresse, die diese Kunden verwendeten, zu belasten die Zeit.

Einige Technologien mögen anonyme Proxy-Server existieren, die dazu dienen, die Identität einer Person online zu verbergen, indem sie die Verfolgung ihrer IP-Adresse verhindern, diese unterliegen jedoch einigen Einschränkungen.

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FALSCH: Heimnetzwerke müssen mindestens einen Router haben

Die Installation eines Breitband-Routers vereinfacht die Einrichtung eines Heimnetzwerks. Alle Geräte können über kabelgebundene und / oder drahtlose Verbindungen an diesen zentralen Standort angeschlossen werden, wodurch automatisch ein lokales Netzwerk erstellt wird, das die gemeinsame Nutzung von Dateien zwischen den Geräten ermöglicht. Das Einstecken eines Breitbandmodems in den Router ermöglicht ebenfalls das automatische Teilen der Internetverbindung. Alle modernen Router verfügen auch über eine integrierte Netzwerk-Firewall-Unterstützung, die alle dahinter verbundenen Geräte automatisch schützt. Schließlich enthalten viele Router zusätzliche Optionen zum einfachen Einrichten von Druckerfreigaben, Voice-over-IP-Systemen (VoIP) usw.

Alle diese Funktionen können technisch ohne Router ausgeführt werden. Zwei Computer können direkt als Peer-to-Peer-Verbindung miteinander vernetzt werden, oder ein Computer kann als Home-Gateway festgelegt und mit Internet- und anderen Ressourcenfreigabefunktionen für mehrere andere Geräte konfiguriert werden. Obwohl Router offensichtlich Zeit sparen und viel einfacher zu warten sind, kann die Einrichtung ohne Router auch für kleine und / oder temporäre Netzwerke geeignet sein.